Automatische Softwareinstallation mit Ninite

Gerade nach der Neuinstallation eines Computers wird erstmal viel Software zusammengetragen, die nacheinander installiert werden muss. Dies lässt sich mit Ninite deutlich vereinfachen. Man wählt einfach die gewünschten Anwendungen aus und lässt diese im Anschluss, ohne weiteres Zutun, vollautomatisch auf seinem System installieren.

Vorgehensweise

Zur Auswahl der Software besucht man einfach die Webseite von Ninite. Hier stellt man sich quasi sein eigenes Installationspaket zusammen. Zu den unterstützten Anwendungen gehören unter anderem die beliebten Browser Firefox und Crome, der Mediaplayer VLC und die Bürosoftware OpenOffice.

Softwareauswahl bei Ninite
Softwareauswahl bei Ninite

Nach einem Klick auf Get Installer wird das Installationsprogramm heruntergeladen. Dieses muss im Anschluss nur noch gestartet werden, der Rest läuft automatisch ab. Die Anwendungen werden in den Standardordnern installiert und bei 64-Bit Betriebssystemen wird z.B. von Java auch automatisch die 64-bit Version installiert.

Installation der Software durch Ninite
Installation der Software durch Ninite

Weitere Funktionen

Keine Bloadware

Ninite installiert keine Toolbars, Werbung oder andere Zusätze mit. So etwas wie der McAfee Security Scan Plus, der optional durch Adobe angeboten wird, gelangt also nicht auf das eigene System.

Updates

Möchte man sein System einfach auf den neuesten Stand bringen, lässt sich die heruntergeladene Datei später nochmals nutzen. In diesem Fall überprüft das Tool nur, ob die Anwendungen aktuell sind und lädt gegebenenfalls ein Update herunter, ansonsten wird die Anwendung übersprungen.

Ninite Pro

Mit der kostenpflichtigen Version Ninite Pro, bekommt man noch weitaus mehr Möglichkeiten. So lassen sich hier mehrere Computer zentral über das Netzwerk verwalten, updaten und installieren. Zudem ist es hier auch möglich die Installationspakete vollständig herunterladen zu lassen, sodass bei der Installation später keine Internetverbindung benötigt wird.

Fazit

Das kostenpflichtige Ninite Pro wird sich eher für größere Umgebungen lohnen, denn die kleinste Version für bis zu 100 Arbeitsplätze kostet 20 $ im Monat. Für den privaten Gebrauch ist die freie Version jedoch vollkommen ausreichend. Der Installationsaufwand wird in jedem Fall deutlich gemindert, da man nur noch abwarten muss, bis alles fertig ist. Zusätzlich wird man auch nicht mehr durch eine Toolbar überrascht, die man bei der letzten Installation vergessen hat abzuwählen. Alles in Allem ist der Dienst also einen Blick wert.

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