Unsichere D-Link Router

In mehreren Routern des Herstellers D-Link wurden Sicherheitslücken gefunden, die mitunter dazu führen können, dass Angreifer die Geräte von der Ferne aus steuern können. Updates lassen allerdings weiter auf sich warten, sodass Betroffene bisher relativ hilflos sind. Man sollte sich jedoch unbedingt informieren, ob man von dem Problem betroffen ist, damit man schnell tätig werden kann, wenn die Updates bereitstehen.

Entdecker und Betroffene

Veröffentlich wurden die Lücken vom Sicherheitsforscher Peter Adkins in der vergangenen Woche. Er nennt als betroffene Geräte den D-LINK DIR-820L In der Revision A und B, sowie den TRENDnet TEW-731BR. Das Unternehmen Swisscom berichtet allerdings, das noch weitere Geräte betroffen sind, wie bspw. das Modell DIR-636L. Das eigentlich gravierende daran ist, dass die Lücke bereits seit November bekannt ist, aber es D-Link scheinbar seit 3 Monaten nicht für nötig hält etwas zu unternehmen. TRENDnet hingegen hat bereits Updates für die Firmware veröffentlicht. Da Peter Adkins von D-Link keine Antworten erhalten hatte, hat er die Informationen letztlich veröffentlicht, zwischen Swisscom und D-Link soll es aber einen Austausch über einen möglichen Zeitplan der Patches gegeben haben.

Lösungen

Sofern man einen Router der Marke TRENDnet nutzt, führt eigentlich der erste Weg auf die Seite des Herstellers. Wird hier ein Update zum eigenen Modell gefunden, sollte dies möglichst schnell eingespielt werden, unabhängig davon ob es sich beim Router, um das hier genannte Modell handelt. Welche weiteren Geräte möglicherweise betroffen sind und gepatcht wurden ist nicht bekannt. Ein Update aus Vorsicht ist im Zweifelsfall also besser.

Setzt man hingegen einen D-Link Router ein, bleibt einem erstmal nichts anderes als abzuwarten. Um auf der sicheren Seite zu sein, kann man aber jeglichen Fernzugriff im Router deaktivieren. Das kann zwar störend sein, wenn man bspw. den Zugriff von unterwegs regelmäßig nutzt, aber letztlich ist es immer noch besser als der Zugriff von Unbefugten auf das eigene Netzwerk.

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