Google kündigt Zertifizierung für Cardboard an

Unter dem Namen Works with Cardboard hat Google ein Zertifizierungsprogramm für die eigene Virtual-Reality-Brille Cardboard angekündigt. Die Brille aus Pappe ist also keineswegs nur ein Scherz, sondern wird zum ernstzunehmenden Projekt.

Ansätze

Works with Cardboard soll als eine Art Kalibrierung dienen. Das bisherige Problem war, das jeder Nutzer eine andere Abmessung und Optik hat. Schließlich gibt es die Brillen von verschiedensten Herstellern. Um dies zu lösen, soll man zukünftig einen QR-Code auf der Brille, mit der VR-App einscannen. Dadurch erhält die Anwendung alle nötigen Informationen, um dem Nutzer das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

Google Cardboard
Google Cardboard

Eine weitere Richtlinie dürfte vor allem diejenigen freuen, denen in der virtuellen Realität schnell schlecht wird. Deshalb soll zu jedem Zeitpunkt die genaue Kopfposition erfasst und die Sichtweise entsprechend geändert werden.

Anpassungen im Play-Store

Das Angebot an VR-Apps steigt stetig, nun wird dieses im Play-Store noch weiter untergliedert. Die neuen Unterkategorien lauten Musik und Video, Erfahrungs-Apps und schließlich Spiele. Es stehen einem also erstmal alle Möglichkeiten offen, ob man nun nur erste Eindrücke sammeln oder direkt in Spiele einsteigen möchte.

Übernahmen

Zuletzt hat Google noch zwei Start-Ups aus diesem Bereich übernommen. Zum einen handelt es sich um Thrive Audio, welches aus Dublin stammt, zum anderen wurde Tilt Brush aufgekauft. Letztere haben ein dreidimensionales Malspiel entwickelt.

Fazit

Google treibt sein Cardboard weiter voran und zeigt damit, dass das Projekt lebt. Zudem ist der Einstieg nicht nur einfach, sondern im Vergleich auch extrem günstig. Wer sich also nicht gleich eine Oculus Rift leisten kann oder will, der wird sicher über die günstigen Brillen erfreut sein. Für ca. 10 Euro gibt es schon die ersten Modelle zu kaufen, benötigt wird dann nur noch das Smartphone.

Google kündigt Zertifizierung für Cardboard an
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