iOS-Geräte durch Hotspots gefährdet

Dem Bericht der Sicherheitsfirma Skycure zufolge, können iOS-Geräte, durch einen Hotspot, gezielt zum Absturz gebracht werden. Schuld daran soll eine Implementierung der Verschlüsselung von Apple sein.

Ursache

Skycure fand im Betriebssystem iOS 8 einen Bug, der dazu führt, dass jede Anwendung, die eine gesicherte Verbindung aufbauen will, unter bestimmten Umständen, einfach zum Absturz gebracht werden kann. Der Fehler selbst soll sich in der SSL-Implementierung befinden. Demonstriert wird das Ganze von Skycure in einem Video, wo Anwendungen, wie Facebook, YouTube, Google+ und auch der Apple Store, spätestens nach Eingabe eines Kennworts abstürzen.

No iOS Zones

Angreifern ist es durch diesen Bug möglich, sogenannte No iOS Zones zu schaffen. Gelangt z.B. ein iPhone Nutzer in die Reichweite des bösen Hotspots, wird sein iPhone in einen endlosen Reboot-Vorgang geschickt. Nutzen lässt sich das Gerät erst wieder, wenn man den Empfangsbereich verlässt.

Schutzmaßnahmen

Im Grunde bleibt dem Nutzer eines iPhone, iPad oder iPod touch, nichts anderes übrig, als ganz genau darauf zu achten, mit welchem WLAN-Hotspot er sich verbindet. Gerade an öffentlichen Orten sollte man hier aufpassen, denn generell lässt sich nur nach dem Netzwerknamen urteilen, welcher allerdings leicht zu fälschen ist. Am besten schaltet man daher zumindest die automatische Verbindung mit offenen WLAN-Netzen ab.

Sollte der Mobilfunkanbieter bereits Konfigurationen vorgenommen haben, durch die sich z.B. das Smartphone automatisch mit dessen Hotspots verbindet, sollte man auch diese Einstellungen überprüfen.

Letztlich bleibt aber wohl nur zu hoffen, dass der Fehler bis zur Behebung nicht zu sehr missbraucht wird.

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