Entwicklungsumgebung Eclipse

Bei kleineren Programmen und dem Einstieg in eine neue Programmiersprache, reichen meist einfache Texteditoren aus. Mit zunehmender Größe der Anwendungen kann der Umstieg auf eine Entwicklungsumgebung aber sehr viele Vorteile bieten. Hier zeige ich daher die erste Installation und Einrichtung von Eclipse, welche neben Microsofts Visual Studio und der NetBeans IDE, zu den bekanntesten und meist genutzten gehört.

Download

Eclipse ist kostenlos erhältlich und kann für verschiedene Betriebssystem direkt auf der Webseite des Eclipse-Projekts heruntergeladen werden. Nach einem Klick auf Download oben rechts, gelangt man zur Übersicht der verschiedenen Pakete.

 

Für den Einstieg reicht hier die Eclipse IDE for Java Developers, man kann aber ebenso auch die C/C++ Variante herunterladen, je nachdem welche Programmiersprache man bevorzugt. Nach der Auswahl des Betriebssystems im Drop-Down-Menü, klickt man nun noch die gewünschte Architektur an.

Nun werden verschiedene Quellen angeboten, bei denen man die benötigten Dateien herunterladen kann. Im Normalfall reicht der direkt angebotene Downloadlink bereits aus. Sollte die Datei hier vorübergehend nicht verfügbar sein oder nur ein langsamer Download stattfinden, steht einem die Wahl einer anderen Quelle natürlich frei.

Installation

Im Gegensatz zu vielen anderen Programmen muss Eclipse selbst nicht installiert werden. Die heruntergeladene zip-Datei wird einfach in ein gewünschtes Verzeichnis entpackt und man kann direkt beginnen. Voraussetzung ist allerdings das Java auf dem Zielsystem ausgeführt wird, da Eclipse in Java geschrieben wurde.

Der erste Start

Im entpackten Ordner führt man als erstes die eclipse.exe aus. Am besten legt man für diese auch direkt eine Verknüpfung auf dem Desktop an, sodass man nicht immer zum Ordner navigieren muss.

Nun fragt Eclipse nach einem Ordner für den Workspace. In diesem werden später alle erstellten Projekte gespeichert, die in Eclipse erstellt werden. Die Standardauswahl reicht hier meist aus, kann aber später auch noch geändert werden. Nach einem Klick auf Ok startet Eclipse und verweist direkt auf Tutorials und Übersichten für Einsteiger.

 

Am besten nimmt man sich nun erstmal ein wenig Zeit, um sich mit der Entwicklungsumgebung vertraut zu machen. Der Funktionsumfang ist allerdings so groß, dass man wahrscheinlich nie alle Einstellungen und Funktionen benötigen wird. Ein paar können aber durchaus sinnvoll sein, wie bspw. die automatische Formatierung des Programmcodes oder die Auto-Vervollständigung. Die Oberfläche ist übrigens vollständig in Englisch und lässt sich auch nicht auf Deutsch umstellen, das sollte beim Programmieren aber kein Problem sein.

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